Der etwas andere Sexkontakt

Meine Geschichte erzähle ich nicht, weil ich das Bedürfnis habe irgend jemanden zu schocken, sondern einfach, weil ich die Gelegenheit nutzen möchte, einmal völlig anonym mein Gewissen zu erleichtern. Da ich Nonne bin, habe ich lange Zeit auf Sexbeziehungen jeglicher Art verzichtet. Meinen ersten Sexkontakt hatte ich erst mit Anfang 30, das war vor zwei Jahren. Meinen Sexpartner lernte ich im ICE, auf der Fahrt von München nach Ulm kennen, wo ich meine Familie besuchen wollte.  Ein Sex Date im Zug. Schon als ich den Mann das erste Mal sah, hat sich et was in mir geregt, was ich früher immer krampfhaft unterdrückt hatte. Dieses Mal lies es sich leider nicht so einfach unterdrücken. Kurz gesagt, ich war einfach hin und weg. Tatsächlich schien das auf Gegenseitigkeit zu beruhen, wie ich dann im Nachhinein erfuhr. Jedenfalls setzte sich der Mann direkt neben mich, so dass ich seinen Duft einatmen konnte und sein längeres, blondes Haar aus der Nähe bewundern konnte. Er fragte mich ernsthaft, ob ich mich nur als Nonne verkleidet hatte. Mir fiel ein, dass gerade Faschingszeit war, ich lachte und beneinte die Frage. So kamen wir ins Gespräch. Auf einmal berührte mich seine Hand auf dem Schenkel und er sagte, dass er noch nie so eine schöne Nonne gesehen habe und dass er sich schon immer gefragt hatte, was wir denn so drunter tragen würden. Ich weiß nicht woher ich meinen Mut nahm, aber ich gab ihm doch tatsächlich die Antwort, er solle selbst nachsehen.

So kam es zum ersten Sexkontakt zwiischen uns, wobei wir im Zug nur fummelten und uns küssten. Wie das Abenteuer weiterging... In Ulm angekommen, suchten wir uns ein Hotel. Dort wurde ich dann entjungfert und ich kann nur sagen, dass es zwar weh tat aber dennoch wunderschön war. Trotzdem haben sich danach unsere Wege für immer getrennt.